Digitale Nomaden. Sie sind der Inbegriff für Freiheit im Job. Sie arbeiten dort, wo sie sich gerade befinden, egal ob Zuhause, im Café oder am anderen Ende der Welt am Strand – und das Ganze ständig rotierend. Du bist kein Backpacker-Typ? Kein Problem: Werde digitaler Nomade im Kopf.

Kennst du Conni Biesalski? Wenn du dich schon näher mit digitalen Nomaden beschäftigt hast, dann bist du sicherlich schon mal über ihren Namen gestolpert, kennst vielleicht ihr Blog Planet Backpack und hast eventuell sogar ihr grandioses E-Book* gelesen oder verfolgst sie auf YouTube. Falls nicht, dann hol das später nach.

Conni ist eine von denen, die das digitale Nomadentum in Deutschland bekannt gemacht haben.

Sebastian Canaves von Off The Path gehört auch dazu (er hat darüber sogar ein Buch geschrieben, dass kürzlich unter dem gleichen Namen Off The Path* im Ullstein-Verlag erschienen ist).

Conni und Sebastian sind Vorzeige-Nomaden

Beide reisen, was das Zeug hält. Ein paar Wochen hier, ein paar Wochen dort. Immer auf Tour, immer nur mit einem Rucksack ausgestattet. Sie haben das Reisen trainiert.

Conni, Sebastian und viele andere nutzen aus, was ihnen ihr Laptop-Business ermöglicht: Sie können ihr Büro überall aufschlagen. Laptop auf, Wlan an und go!

Die Beiden sind quasi Vorzeige-Nomaden. Sie werden immer als Positiv-Beispiel erwähnt, wenn darüber gesprochen wird, wohin das ganze ortsunabhängige Business als Solopreneur – oder als Freelancer, wie der reisende Tim Chimoy einer ist – führen kann.

Und ja, sogar mit Familie ist so ein Leben möglich, wie die hier verlinkten fünf Beispiele zeigen.

Werde digitaler Nomade im Kopf!

Aber was ist eigentlich, wenn du gar keine Lust auf das ständige Reisen hast? Na, dann lässt du es eben.

Aber du kannst trotzdem ein digitaler Nomade sein – im Kopf!

Ja, du hast richtig gelesen. Ich selbst bezeichne mich auch so. Ich bin Freelancer, Solopreneur und digitaler Nomade im Kopf. Bis auf einen einzigen Auftraggeber – nämlich die Hochschule Darmstadt, dort habe ich einen Lehrauftrag – muss ich nirgends regelmäßig erscheinen.

Ich kann von überall aus mein eigenes Business – keinStartup.de! – steuern und die Arbeit für meine Auftraggeber erledigen. Der Unterschied zu den digitalen Nomaden, wie Conni und Sebastian welche sind, ist meine Reise-Faulheit.

Wichtig ist, welche Optionen dir offenstehen

Ich halte mich für einen digitalen Nomaden, obwohl ich nicht reise. Warum? Weil ich theoretisch reisen könnte! Mir stehen alle Möglichkeiten offen und ich könnte sofort auf eine tolle Insel reisen (Bali soll super sein), danach eine Städtetour machen und anschließend wieder in Deutschland landen – und mein Business läuft.

Ich könnte, wenn ich wollte. That’s it!

Gut, du wirst jetzt vielleicht sagen, dass das totaler Quatsch ist. Nur, weil ich mir jetzt theoretisch ein Motorrad kaufen könnte, bin ich ja kein Motorradfahrer. Das stimmt. Aber mir geht es um etwas anderes.

Es geht um das Mindset eines digitalen Nomaden

Ich finde es deshalb so wichtig, dass wir zumindest digitale Nomaden im Kopf werden, weil bei den meisten digitalen Nomaden das Mindset – also die geistige Haltung, die Denkart – stimmt.

Es sind nämlich keine Unternehmer, die auf Dauer 60-80 Stunden arbeiten wollen [für einen Gründer ist das nicht unüblich – und auch für Solopreneure ist das am Anfang(!) nicht unüblich] –> smarte Strukturen.

Es sind keine Unternehmer, die diese Zeit am Bürostuhl gefesselt verbringen wollen –> Ortsunabhängigkeit.

Und es sind keine Unternehmer, die ausschließlich für ihren finanziellen Erfolg arbeiten. Digitale Nomaden sind in aller Regel Unternehmer, die sich einen Lifestyle kreieren, der das Arbeits- und Privatleben verschmelzen lässt und dafür sorgt, dass das Geldverdienen nicht zu einem Horrortrip wird –> Lifestyle.

Du musst dein Hab und Gut nicht in einen Rucksack packen können und im Monatsrhythmus die Welt bereisen. Du kannst dir aber ein Business aufbauen, dass dir eine bestmögliche Flexibilität ermöglicht.

Was das für dich bedeutet

Abgesehen von deiner Einstellung und von deinem Mindset will ich mit diesem Beitrag noch etwas ansprechen:

  1. Netzwerke auch mit digitalen Nomaden – obwohl du bisher dachtest, dass du gar nicht zu dieser Spezies gehörst. Warum Netzwerken wichtig ist? Habe ich hier erklärt.
  2. Zieh dir Podcasts, Videos und natürlich Texte rein, die sich mit digitalen Nomaden beschäftigen – obwohl du bisher dachtest, dass du gar nicht zu dieser Spezies gehörst.

In meinem wöchentlichen Newsletter bekommst du jede Menge Empfehlungen für solchen Stoff. Jetzt weißt du, dass du auch beim Begriff „digitale Nomaden“ aufmerksam werden solltest.

Der ultimative Buch-Tipp

"Digital, unabhängig, frei" - das E-Book für digitale NomadenWenn ich dir zu diesem Thema ein Buch bzw. E-Book empfehlen darf, dann ist es das umfangreiche E-Book von Conni. Sie hat in „Digital, unabhängig, frei“* – das je nach Version noch einiges an Zusatzmaterial wie Interviews, Checklisten und Vorlagen bietet – ihr gesamtes Wissen gepackt und sehr gut lesbar aufbereitet. Ich habe es erst kürzlich verschlungen und bin immer noch mehr als inspiriert.

Übrigens gilt bei meinen Buchempfehlungen wie immer: Ich habe zuvor alles selbst gelesen. Nur das, was ich wirklich gut finde, empfehle ich dir weiter. Kaufst du das Buch und andere Bücher über meine Links, dann zahlst du keinen Cent mehr, aber ich bekomme ein paar Cents als Provision – Geld, von dem ich die Arbeit in keinStartup.de finanziere.

Werde digitaler Nomade im Kopf. Lass uns alles in Bewegung setzen, damit wir könnten, wenn wir wollten. Das befreit. Ein tolles Gefühl.